Das Pflanzen von Bäumen

Unsere Würdigung der Bäume kann durch das Übernehmen der Verantwortung für ihr Wohlergehen enorm gesteigert werden. Bestimmte Bäume haben eine Majestät und Präsenz, die uns durch ihre Größe,  ihr Alter, ihren Standort oder ihren Geist einiges ihrer Geschichte vermitteln. Selbst im Zerfall nähren Bäume das Leben. Der allmähliche Verfall eines uralten Baumes kann oft solange dauern, wie das Erreichen der Reife vorher und gibt der Tier- und Pflanzenwelt Schutz und Nahrung. Wir müssen lernen, sie als ehrwürdige, alte Freunde zu lieben – und nicht als Objekte, die man unnötigen Eingriffen und Zerstörung aussetzen kann. Wir müssen den Schutz von wichtigen Bäumen sichern, wenn nötig durch gesetzliche Maßnahmen wie die Gründung des Baumschutzordens (Tree Preservation Order). Es ist auch möglich, einen wichtigen Baum durch Einflussnahme auf die örtliche Planungsbehörden vor der Bauplanung zu schützen. Setze Dich mit dem zuständigen Baumbeauftragten des örtlichen Gemeinderates in Verbindung, um herauszufinden, ob ein Baum geschützt ist!

Um zu inspirieren müssen Bäume nicht alt sein. Das Pflanzen eines Baumes und das Beobachten, wie er langsam aber sicher heranwächst ist ein Weg, das Potential zur Entwicklung weit über unsere eigene Lebensspanne hinaus zu verstehen. Es ist – in gewisser Weise – ein Weg, selbst unsterblich zu werden. Wir müssen lernen, diese kleinen Bäume zu sehen und zu lieben und lernen, sie zu hegen und zu pflegen, so dass sie ihr hohes Alter weit nach uns erreichen können.

Bäume brauchen nicht immer unsere Hilfe, um sich zu erholen. In vielen Fällen ist es ihnen möglich, ohne unseren Einfluss in großer Anzahl zu erscheinen. Dieses Wiederaufleben hat eine unvergleichlich größere Energie als die von gepflanzten Bäumen, die allzu oft durch den Stress der Umpflanzung überwältigt werden.